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  1. #1

    Tesla + Elon Musk - Beginn der Zukunft oder mit den Visionen doch besser zum Arzt?

    Moin zusammen,

    ich hoffe es hat noch jemand Lust über dieses Thema zu diskutieren, Ansätze gibt es ja mehr als genug.

    -Zeitpläne werden nicht eingehalten, Versprechen aber dann doch eingelöst, die man vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätte
    -Vorstellung Roadster + Semi Truck - geniale nächste Stufe oder nur Ablenkung schlechter Zahlen?

    Wo geht die Reise mit Tesla hin? Erleben wir wirklich gerade einen Wandel der Automobilindustrie oder ist dies gerade ein kurzer Hype, der von Lobbyarbeit wieder beseitigt wird? Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Tesla so viel Vorsprung zu haben scheint, dass man sich Projekte wie den lange angekündigten Porsche Mission E noch vor Release schon direkt in die Haare schmieren kann. In 2015 angekündigt, 2020 soll er kommen. Mit Werten 0-100 in 3,5 sek, Reichweite 500km. Das sind Werte, die Tesla mit dem Model S bereits 2009 vorgestellt hat und seit 2012 in Serie baut. Wer soll sich der Meinung von Porsche nach jetzt ab 2020 für den Mission E interessieren?

    Man kann ja nun viele Punkte finden, die Tesla erreicht, als auch nicht erreicht hat und setzt sich aber jetzt schon die nächsten mehr als sportlichen Ziele, obwohl andere Ziele relevanten Rückstand haben.

    Was denkt ihr über Elon Musk und Tesla? Mit den Visionen besser zum Arzt oder doch meilenweit voraus? Während die an einem Fahrzeug arbeiten mit 1000km Reichweite, ist unsere Automobilnation gerade mal in der Lage, die Hälfte der Reichweite zu bauen, die Tesla schon seit Jahren liefert?!

    Ich hoffe auf rege Diskussion !

  2. #2
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    Wenn Tesla und Elon Musk eines können, sind es Ankündigungen, Social Media und Marketing.

    Musk hat angekündigt in 2018 über 500.000 E-Autos zu produzieren, hat aber in 2017 runde 50.000 nur ausgeliefert (Quelle: Managermagazin). Ich denke da sieht man wohin die Reise geht.
    Die Marke lebt viel durch den Ruf und seine Fans - die denken der Strom kommt aus der Steckdose (man denke mal an die "LOL OIL" Kennzeichen - dass der Wagen in dem Sie sitzen ebenfalls aus vielen Teilen besteht die z.T. aus Ölen mitproduziert werden, wird dann oft gerne ignoriert - erinnert etwas an vegane "Wurst").

    Nichts desto trotz, finde ich dass Tesla derzeit, will man elektrisch fahren, mit vielleicht 2-3 Ausnahmen die einzigen vernünftig nutzbaren Fahrzeuge anbietet, wenn die auch nicht für Jedermann bezahlbar sind.

    Produktionsprobleme und nicht zuletzt andauernde Verluste (mit Ausnahme des letzten Quartals 17) sind aber insgesamt nicht gerade vertrauensstiftende Umstände - wobei das die Aktionäre bisher nicht zu stören scheint.

  3. #3
    Benutzer
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    Ich bräuchte täglich für den Weg in die Arbeit und zurück und dann noch mal einkaufen fahren oder sporteln kein Auto das 1000km Reichweite hat - 150km würden schon reichen, aber bitte auch im Winter. Nur Batterie-Ballast mit rumschaukeln damit die Kiste 1000km weit kommen könnte finde ich für ein Alltagsauto unnötig. Auch brauch ich keinen Rennwagen um in die Arbeit zu kommen - im Stau brauch ich keine 3.5s von 0 auf 100. Für den Urlaub könnte man sich ja zur Not mit einem Mietwagen anfreunden. Was mich an der ganzen E-Auto Sache stört ist, neben dem Preis natürlich, die begrenzte Lebensdauer der Batterie. Ich hab auch keine Lust monatlich 100-200€ Batterie-Leasingkosten abzudrücken, mit dem Geld fährt mein Ölbrenner locker den Monat und die E-Kiste ist da noch nicht mal aufgeladen - die Stromkosten sind ja auch nicht zu vernachlässigen. Und der Strom kommt ja aus der Steckdose, klar - es qualmt und stinkt dann nicht in der Stadt sondern irgendwo abseits. Mal vom Wirkungsgrad her betrachtet ist ein E-Auto dem Verbrenner nicht überlegen - die fossilen Kraftwerke arbeiten mit <=45%, dann kommen die Transportverluste dazu, ich sag mal 10%, die Verluste im Ladegerät 5-10% und der Akku wird auch nicht über 90% der aufenommenen Energie speichern bzw. wieder abgeben. Wenn der E-Motor und die Elektronik gut sind haben sie auch 90%. Dann multipliziere mal die Wirkungsgrade und vergleiche mit den ca. 40% von nem Diesel. Schöne neue Welt... solange der Strom nicht zu einen hohen Prozentsatz aus erneuerbaren Energien kommt verursacht so ein E-Vehikel mehr CO2 als nen oller Verbrenner. Noch garnicht mit eingerechnet ist die Herstellung (und auch wieder Entsorgung) der Akkus.
    Naja, die Politiker brauchen eben eine Sau die durchs Dorf getrieben wird um im Gegenzug wieder paar Steuern und Abgaben zu erhöhen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rs4
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    Ein verschleißfreies Auto ist auch garnicht gewollt. Daher wird auch kein Hersteller sowas auf den Markt werfen und alle Zulieferer und ölmultis ( mit etlichen Politikern im Vorstand ) werden es zulassen. Zudem ist der gebrauchte Rohstoff für die Großserienproduktion nichtmal vorhanden. VW wollte vor vielen Jahren schon große Mengen kaufen und durfte nicht.

    umweltfreundlich kann ein Elektroauto nicht sein wenn man die Kosten der Produktion sieht und Entsorgung der Akkus sowie die Produktion des Strom, welcher enorm steigen muss wenn jeder 18:00 Uhr nach der Arbeit sein Auto anklemmt


    für mich Zukunftsmusik ist wie Bsp Audi und den Gasauto welches aus Windenergie produziert.

    aber auch dies ist keine Alternative. Mercedes mit den zusätzlichen Elektro Turbo und elektr gesteuertem Ventiltrieb ist schon weit vorn.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bacardifan86
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    Dann muss man auch mal Bedenken,wenn man in einem Mietshaus mit mehreren Wohnungen wohnt und es nicht genügend Stellplätze vor dem Haus gibt.

    Sollen dann alle die Stromkabel aus dem 2 Stock nach unten werfen und das Auto dann Aufladen?
    Spritmonitor.de

  6. #6
    Benutzer Avatar von Cordi
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    Soll es hier nicht um Elon Musk und Tesla im Speziellen gehen? Die 08/15 E-Auto Diskussionen gibts ja schon... Die sind auch interessant, grad wenn ich auch direkt wieder die weit verbreiteten Wahrheiten lese. Wie gesagt, lasst uns das im entsprechenden thread weiter diskutieren.

    Elon Musk ist ein Visionär. Getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ werden natürlich im weiter neue Dinge präsentiert, obwohl es offene Baustellen gibt. Das machen allerdings die großen Hersteller nicht anders.

    Man bedenke, in welch kurzer Zeit hier ein qualitativ absolut hochwertiges Fahrzeug entwickelt und produziert wurde - andere Hersteller haben da Jahrzehnte an Erfahrung Vorlauf. Gleiches gilt für die Großserienproduktion, die sich offenbar schwieriger gestaltet als ursprünglich angenommen. Aber auch das wird zu lösen sein.

    Auch das Argument des Verlustes muss ich entkräften, was auch begründet, weshalb die Aktionäre ruhig bleiben. Richtig ist, dass unterm Strich noch kein Geld verdient wurde. ABER: Es macht einen gehörigen Unterschied ob die Produkte Verlust einfahren (was sie nämlich nicht tun, im Gegenteil), sondern ob das erwirtschaftete Kapital in zukunftsfähige Produktionsanlagen etc., also Sachvermögen, investiert wird. Und genau das geschieht. Das kleine aber feine Detail vernachlässigt unsere Qualitätsmedienlandschaft jedoch zumeist.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von auto
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    Ich empfehle jedem die Biographie von Elon Musk zu lesen! Sehr interessant!

  8. #8
    Die Berichterstattung bleibt weiter einseitig negativ Tesla gegenüber. Die ersten ausführlichen Berichte und YouTube Videos vom Model 3 in deutsch erscheinen. Da wird zur Reichweite gesagt: ja mit dem long Range Akku schafft auch das Model 3 theoretisch 500km, aber auch nur unter Highway Bedingungen, wenn man man mit 170 über ne Autobahn brettert, erreicht man das nie im Leben. ... Aha.. Wo ist jetzt der Unterschied zu unseren tollen nefz Verbräuchen? Im Datenblatt meines 2.0 Tdi kombiniert 4,6 Liter/100km. Habe ich die, wenn ich mit 170 über die Bahn brettere? Nö. Erreicht irgendein anderes Fahrzeug die Laborbedingungen unter großer Last? Nö. Warum bezweifelt man dann dem Tesla die Reichweite wenn man mehr Leistung abruft? Man wie schlecht ist so eine Berichterstattung.
    Zu den Rückständen der Auslieferungen: ständig wird kritisiert, dass man im Rückstand ist. Die E-Smart Fahrer warten seit 9 Monaten auf Auslieferung, spricht da jemand von? Bei der Verzögerung des E-Golf spricht VW nun von einer zweiten Schicht. Im Ernst? Die fehlende zweite Schicht ist also das Problem? Alles klar - und wer hätte das gedacht dass es so einfach ist. Und ich dachte schon es mangelt an Akkus.
    Wie auch immer: die Berichterstattung wird vermutlich weiter einseitig stattfinden. Während man bei Tesla das Haar in der Suppe sucht, wird bei unseren eigenen Herstellern auf Krampf schön geredet. Etwas anderes war nicht zu erwarten. Lieber auf den Dieseln rumprügeln, anstatt über die bereits funktionierende Zukunft neutral zu berichten und Vor- und Nachteile zu beleuchten. Vermutlich Maulkorb von ganz oben.

    @Barcadi: mit den Mietwohnungen ist wirklich nicht schnell zu lösen. Alle paar Meter an einer Laterne ein Kabel zum Parkplatz ist nicht vorstellbar.
    @Cordi: wir können auch ruhig mal abschweifen, macht mir nichts aus. Resonanz ist hier scheinbar eh nicht so groß.

    Wo wir gerade bei OT sind: ich finde es auch total seltsam, dass überhaupt nichts über SpaceX berichtet wird. Total spannend was da in diesen Tagen passiert. Jeder kennt Neil Armstrong und seinen ersten Schritt, der bald 50 Jahre her ist. Jetzt startet bald die erste Rakete die im nächsten Jahrzehnt Menschen zum Mars bringen soll und niemanden interessiert´s. Ob es klappt oder es jemand braucht, sei dahin gestellt. Dennoch revolutioniert er gerade die Raumfahrt und niemand spricht drüber. Booster die zurück fliegen und ohne Wartung 10x verwendet werden können, anstatt dass sie sich im Meer versenken. Raketen die senkrecht landen können. Ich glaube die Ariane 6 kann man sich jetzt schon sonst wo hin stecken... Nebenbei hat er Sinn für Humor. In seinem Youtube Channel gibts ein Video wo die ganzen Fehltritte schön mit Zirkusmusik zusammen geschnitten sind, so ein Video ist von der Nasa unvorstellbar. Für den ersten Start der BFR wünscht er sich, dass sie hoffentlich erst über der Startrampe explodiert, damit er die nicht auch noch neu bauen muss.

  9. #9
    Benutzer Avatar von mantamani46
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    Es ist ganz einfach erklärt.
    Die deutsche Autoindustrie sowie auch die Presse ist fest in Lobby-, bzw. politischer Hand. Da ist es doch klar, dass nur schlecht über Tesla berichtet und bewertet wird, eine Krähe piekt der Anderen kein Auge aus.
    Musik ist ein Revoluzzer, er ist nicht gefangen in einem Scheuklappen-Denken wie die Deutschen, sondern schielt auf die Zukunft und hat auch die Ideen, die Belegschaft und vor allem die nötigen Investoren, die ihm das ermöglichen.
    Tesla ist jetzt schon führend, die Massenproduktion wird sicher adaptiert und dann wird es nur mehr eine Richtung geben und das ist nach vorne, auf der Überholspur, wo man die "Neuankündigungen" der deutschen Autobauer, welche bei Tesla schon der Vergangenheit angehören, getrost belächeln kann.

  10. #10
    Benutzer
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    Kurz zum OT:
    Das es niemanden interessiert liegt in der Hauptsache daran dass die Wissenschaft, die Institutionen (wie z.B. die NASA) es schlicht versäumt haben den Leuten klar zu machen was die Raumfahrt im täglichen Leben für einen Einfluss nimmt.
    Otto-Normal ist nicht klar wie wichtig Raumfahrt ist (Stichwort Navigation, Internet, TV etc.) - viele Leute sind der Ansicht dass ein bemannter Marsflug oder eine Mondlandung auf ihr Leben keinen Einfluss haben, also fliegen diese Dinger unter der Wahrnehmung. Gab es vergangene Woche im Deutschlandfunk ein recht interessantes Interview zum Thema.

    Was in dem Zusammenhang besonders bezeichnend ist, ist der Umstand dass obwohl heute alles und überall zugänglich ist (Stichwort Internet / Smartphone - Informationen & Wissen immer und überall) der Horizont der meisten Menschen doch eher zu schrumpfen als zu wachsen scheint. Das in Kombination mit den überall vorherrschenden Internet-Filter-Blasen sorgt dafür dass viele mit quasi elektronischen Scheuklappen durch die Landschaft schreiten - da wird ja mittlerweile einem "Andy auf Facebook" mehr vertraut und geglaubt als einer Zeitung wie der "Zeit" oder "Welt". - imho ist das sehr erschreckend.


    Zum Thema:
    Das was Barcadi angesprochen hat ist absolut korrekt und berechtigt. Da gibt es viel zu viele Probleme die nicht angegangen worden sind, auch nicht angegangen werden. Insofern sind wir, zumindest in Deutschland, von einer wirklich massentauglichen E-Mobilität weit entfernt.
    Man schaue sich mal an wieviel Menschen zur Mieter wohnen. Aktuell wohnen 48% der Deutschen in einer Mietwohnung, nimmt man dazu noch Eigentumswohnungen hinzu, die über keinen gesonderten / reservierten Stellplatz verfügen sieht das noch etwas drastischer aus. (5000 € Wohnungen in Berlin mit eigenem Fahrzeugaufzug - ich schiele zu dir havii - mal außen vor gelassen, wir reden hier von massentauglich).
    Ich wage mal zu behaupten dass in mindestens 2/3 dieser Haushalte kein reservierter Stellplatz zur Verfügung steht, meine Stadt bekommt es nichtmal hin die Laternenparkplätze in meiner Straße als Anwohnerparkplätze zu deklarieren, was in Zusammenhang mit meinen Arbeitszeiten dazu führt dass ich auch mal 3 Blocks weiter parken darf.

    Man muss sich das Thema E-Auto mal im Alltag vorstellen, die Reichweite wird den meisten Leuten reichen um zur Arbeit und Einkauf zu fahren, aber wo laden die das Auto dann auf? An vernünftiger Infrastruktur fehlt es an allen Ecken und Enden wenn man nicht grade in Hamburg, Berlin oder München wohnt, von ländlichen Anwohnern mal noch gar nicht gesprochen. Ich wohne in einer Stadt mit >200.000 Einwohnern, die einzigen Stationen die ich zum E-Auto-Auftanken kenne sind an einer Waschstation und beim örtlichen Energieversorger, das sind summa-sumarum 6 "Zapfsäulen" für Strom.
    Ganze 6, bei 200k Einwohnern.

    Ich sehe hier nicht die Hersteller (Tesla) in der Pflicht, sondern die Regierungen die Infrastruktur herzustellen. Und solange das nicht passiert, kann auch ein Tesla Model-Schlag-mich-Tod in einer Sekunde auf 100 fahren und 1000km weit kommen für den Preis eines Golfs und das Auto kann noch so toll sein, solange ist es für mich im Alltag nicht zu nutzen.
    Und solange wird sich auch die Nachfrage in Grenzen halten. Ob Tesla da nun 2500 Autos im Quartal verkauft oder 25.000 für den Gesamtmarkt betrachtet sind das einstellige Prozentanteile, wenn überhaupt. Und solange wird auch VW sagen "es liegt an der zweiten Schicht". Da wird doch eh schon in Mengen "auf Halde" produziert, soll die Halde jetzt noch um 200.000 E-Autos größer werden die keiner kauft?

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bacardifan86
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    Selbst bei eigenen Häusern wird es schwer.Ich wohne hier mit meiner Freundin,ihrer Schwester und ihrem Bruder (jeder seine eigene etage) in eine 2 familienhaus.

    Die Auffahrt würde inklusive Garage für 3 Autos reichen.Nur dann will derjenige, der in der Garage parkt raus und die 2 Autos davor müssen weg.

    In der Mitte der Straße kann man parken.Aber dazu müsste man dann die Kabel über die Straße legen und somit fahren sämtliche Autos und Busse drüber
    Spritmonitor.de

  12. #12
    Benutzer Avatar von mantamani46
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    Die Politik wird so lange nichts in die Infrastruktur pro Elektrofahrzeuge investieren, solange erstens die Ölscheich-Melkkuh nicht fertig gemolken ist und zweitens die zurückgebliebenen deutschen Hersteller hinsichtlich Elektrifizierung massentauglich geworden sind. Dann werden sie investieren und im gleichen Atemzug die Strompreise saftig erhöhen, denn dann gilt es ja die nächste Kuh zu lasten des Volkes auszubeuten.

    Über kurz oder lang werden nur Austauschakkus massentauglich sein. Über Nacht in der Wohnung aufladen und/ oder mit dem bereits geladenen Zweitakku zur Arbeit.
    Geändert von mounty (29.01.2018 um 19:25 Uhr)

  13. #13
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    Naja es ist nicht so dass die Akkus Hosentaschenformat haben.

  14. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von Stefan2.0TDI
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    Noch nicht

    Das ist die zentrale Herausforderung der Elektromobilität.
    Die Speicher Technologie.

    Lasst mal etwas Zeit ins Land gehen!

    1982 hat auch niemand dran geglaubt dass man mal einen Comuputer in die Hosentasche stecken kann
    20 Jahre später war das iPhone da.

    A4 Randgruppe Ulm
    In Ulm und um Ulm herum schrauben wir wie dumm

  15. #15
    Gute Beiträge. Austauschakku glaube ich nicht, ich denke eher dass die Ladezeit stark sinken muss und wird. Es ist eine schwierige Diskussion, der eine beurteilt die Situation heute, der andere morgen und der nächste übermorgen. Wie Stefan schon schreibt, es muss erstmal Zeit vergehen. Klar sind viele offene Fragen mit Stand heute unvorstellbar, aber das hätte man über die Akkulaufzeiten des Tesla Model S vor 15 Jahren auch noch gesagt. Ich muss den Akku beim Einkauf im Lidl in 30 Minuten voll bekommen, EC Karte durchziehen und fertig - und das flächendeckend. Dann bin ich aber wieder voll bei manta, die Politik wird das aussitzen bis es nicht mehr geht. Und dann? Hat Tesla so viel Vorsprung, dass bei uns Arbeitsplätze in einer Anzahl wegfallen, wie man es sich nicht vorstellen kann. Die Frage ist halt, ob das Öl wirklich so knapp ist, dass ein kompletter Wandel der Automobilindustrie kurz bevor steht oder es doch noch 100 oder 1000 Jahre so weiter laufen kann. Wer weiß das schon. Klar ist, die Saudis fahren als letzte noch ihre Mercedes durch die Wüste und werden ihren letzten Tropfen nicht mit uns teilen. Vorher wird der Preis vermutlich so in die Höhe getrieben, dass Auto fahren mit Benzin und Diesel zum absoluten Luxusgut wird.

  16. #16
    Moderator/Redakteur/Forensponsor Avatar von mounty
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    02.02.2003
    Das mit den Ladezeiten der Akkus kann sich durchaus ändern, habe letzt einen Bericht gesehen das man daran forscht mit einem Element vom Hämoglobin des menschlichen Blutes die Ladezeiten von Akkus auf 1 min zu beschleunigen. Wenn das klappen sollte ist das Hauptproblem doch gelöst.

    Hier ein Artikel dazu: http://www.elektroniknet.de/design-e...en-143476.html
    Die STVO behindert meinen Fahrstil Kein Technischer Support per PN

  17. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von auto
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    Blutspenden um Auto zu fahren...

    Vielleicht gibts irgendwann mal die "Kaltefusion" in einem Kästchen so groß wie ein Smartphnoe. Das steckt man dann dann wahlweise in´s E-Bike, in´s E-Auto oder daheim in den Sicherungskasten. Dann hat man immer schön Strom und kein Reichweitenproblem.

    Das mit Space-X finde ich zwiegespalten. In der Biographie steht drin, wie er den Laden quasi aus dem Nichts geschaffen hat und mit was für Schweirigkeiten die Firma zu kämpfen hatte. Das war schon beeindruckend und interessant was da abging.

    Andererseits gab es auch 5,5 Milliarden Dollar von der Regierung (über die NASA und die Luftwaffe) und er hat 1,6 Milliarden von Space-X an Tesla verliehen, damit letztgenannte Firma nicht Pleite geht. Interessant ist auch, dass die NASA ihm das auch abgesegnet hatte. Ich kann mir vorstellen, dass er aber mittlerweile auch nicht mehr ganz frei nach seinem Willen handeln kann und die Regierung ein gewaltiges Wörtchen mitzureden hat.

    Vielleicht wird das auch alles am Leben erhalten, weil die andern US Autobauer ja ein Witz sind. Außer die geilen, großen Spritschlucker, die sich hier keiner im Unterhalt leisten kann haben die fast nichts brauchbares im Programm.

    Der VW Abgasskandal flog auch nur "zufällig" im gleiche Zeitraum auf wo VW seinen neuen Passat in den USA vorstellen wollte. Ich weiß, Verschwörungstheorie aber mir ist das zu zufällig gewesen.

  18. #18
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    Zitat Zitat von mounty Beitrag anzeigen
    Das mit den Ladezeiten der Akkus kann sich durchaus ändern, habe letzt einen Bericht gesehen das man daran forscht mit einem Element vom Hämoglobin des menschlichen Blutes die Ladezeiten von Akkus auf 1 min zu beschleunigen.
    Das wäre schön - aber ich sehe hier noch ganz große Probleme in der Infrastruktur.
    Ein einfaches Beispiel aus meinen jährlichen Fahrten in den Skiurlaub von Berlin nach Österreich.
    Auf Höhe Ingolstadt ist meist dichter Verkehr oder Stau. Kurz danach fahren wir meistens auf einen Rastplatz und diese sind dann immer recht voll nach solchen "dichten" Abschnitten. Dort stehen dann 15 oder mehr Autos, welche parallel tanken.

    Nun frage ich mich immer wie so etwas aussehen würde, wenn da auf einmal 15 Stromer stehen würden, welche alle an einer Stromsäule hängen würden.
    Die Tesla-Super-Charger schaffen ?145KW? - nehmen wir das nun mal 15 sind wir bei einer Leistung von 2,175MW!
    Und da das Laden heute! eher 60-120 Minuten dauert bräuchte man noch mehr Ladestationen um einen ähnlichen Durchfluss an so einer Tankstelle zu bekommen, wie mit Treibstoffzapfsäulen. Wie bekommt man hier den Strom mitten in die Pampa zu so einer Raststätte?
    Und wenn oben genannte Technologie, dass die Batterien in einer Minute aufgeladen werden sollen, dann auch verfügbar ist, dann steigt der Strom, der da durch die Leitung muss noch weiter an. Wo soll der herkommen (also durch welche Kabel)?

    Gleiches stelle ich mir für das Laternenparken in Großstädten vor. Wenn Michel gegen 18 Uhr nach Hause kommt und dann vorm Haus mit den Mietwohnungen parkt und dann hoffentlich am Straßenrand überall Ladestationen verfügbar sind - wie wird der Strom transportiert an all die fahrzeuge? Man will ja am nächsten Tag wieder mit vollen Akku starten.
    Für den Carport-Parker vorm eigenen Haus ist das eher unkritisch - aber für die Masse?

    Gibt es für dieses Problem schon Lösungsansätze?
    Geändert von mounty (30.01.2018 um 14:42 Uhr)

  19. #19
    Benutzer Avatar von Cordi
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    Ich denke, bis es in der breiten Masse tauglich wird, wird noch viel Wasser durch die Elbe fließen. Wenn es denn überhaupt langfristig die Massenmobilisierung darstellen wird. Die eierlegende Wollmilchsau ist ja bei keinem Energieträger in Sichtweite.
    Kurz- bis mittelfristig stellt die E-Mobilität aber eine Mobilitätsalternative für viele Leute dar. Teilweise ja heute schon. Keine Frage: Für den Laternenparker sehe ich aktuell auch noch keine massentaugliche Möglichkeit. Und für den Langstreckenpendler ebenso wenig.
    Was aber mit den Leuten, die 50km zur Arbeit fahren und in der Garage bzw. Carport parken? Da funktioniert es heute schon. Wäre ich Neuwagenkäufer, wäre ein E-Fahrzeug ganz weit vorne: meine Frau fährt täglich 2x56km, Garagenparker. Und für den Urlaub haben wir meinen Diesel.

  20. #20
    Benutzer
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    Zitat Zitat von Cordi Beitrag anzeigen
    meine Frau fährt täglich 2x56km, Garagenparker. Und für den Urlaub haben wir meinen Diesel.
    Ja genau - dafür sehe ich auch potential.
    Ich würde ja auch ein E-Auto fahren, da auch diese Autos viel Spaß machen können und ich hoffe, dass die Modellauswahl bald ansteigen wird. Aber da ich (noch) ein Straßenparker aufgrund einer Mietwohnung bin wüsste ich nicht, wie ich das Fahrzeug täglich laden sollte.
    Und für die Massen sehe ich dann eben das oben angesprochene Infrarstrukturproblem.

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