Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1
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    Audi A4 8W/B9
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    Avant
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    2015
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    MKB/GKB
    CJCD

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    Probleme mit continental sport contact 3 255/35 R19

    Hallo,

    ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mit dem Thema in diesem Forum richtig bin oder eher ins Forum Reifen wechseln soll.
    Ich habe in 04/2015 einen A4 Avant 2.0 Diesel 150 PS S-Line als Vorführwagen mit knapp 1100 km übernommen. Im November bei rd. 11.000 km wurden die Fahrgeräusche immer lauter, so als wären grobstollige Reifen montiert. Bis dahin gab es keinen Grund zur Beanstandung. Ich fahre in der Hauptsache auf Land- und Bundesstrassen und keinen "heißen" Reifen.
    Da der Wechsel auf die Winterreifen fällig war lies ich diese montieren und die Sommerreifen einlagern, unglücklicherweise ohne sie zunächst näher begutachten zu lassen. Mit den Winterreifen waren die Geräusche wieder weg.

    Jetzt, beim Wechsel zurück auf die Sommerreifen, wurde festgestellt, dass die 2 Vorderreifen nur noch knapp 3 mm drauf haben und - laut Werkstatt - einen Sägezahneffekt zeigen. Daraufhin lies ich die Räder vorn und hinten tauschen, da die hinteren noch mehr Profl haben. Allerdings sind die Reifen trotzdem dermaßen laut, dass ich mich für 2 neue Reifen entschieden habe und dazu, die Achsen vermessen zu lassen. Obwohl ich keinen Bordstein oder ähnliches tuschiert habe, was einen negativen Einfluss auf die Achsen haben könnte.

    Allerdings bin ich davon überzeugt, dass es nicht sein kann, dass die Reifen nach nur 11.000 km auf 3 mm runter sind und einen solches Dröhnen von sich geben. Jetzt würde mich natürlich interessieren, ob andere A4 Avant Fahrer ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wie sie weiter vor gegangen sind.

    Besten Dank im voraus
    A4_03_2015

  2. #2
    Benutzer Avatar von ruppi1980
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    CAHA/JST

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    waren die Reifen gleichmäßig abgefahren, nur innen, nur außen ? was hattest für nen Luftdruck in den Reifen? Was sagte die Achsvermessung? war was verstellt?

  3. #3
    Moderator Avatar von A4-Avant-FSI
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    kein Audi A4/S4

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    Die guten Reifen gehören auf die HA und nicht andersrum

  4. #4
    Moderator/Redakteur/Forensponsor Avatar von mounty
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    kein Audi A4/S4

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    Sägezahnbildung

    Sägezahn ist eine stufenförmige Abnutzung der einzelnen Profilblöcke wodurch ein erhöhtes Abrollgeräusch entstehen kann. Der Sägezahn entsteht durch ungleichmäßige Verformung der Profilblöcke in der Reifenaufstandsfläche. An nicht angetrieben Rädern tritt der Sägezahn ausgeprägter auf, als an angetriebenen Rädern.
    Bei neuen Reifen ergibt sich eine stärkere Neigung zur Sägezahnbildung, weil die hohen Profilblöcke eine stärkere Elastizität haben. Mit abnehmender Profiltiefe erhöht sich die Steifigkeit der Profilblöcke, die Neigung zur Sägezahnbildung lässt nach.

    Wie sieht der Sägezahn aus?
    Die Profilblöcke sind in Laufrichtung gesehen vorne höher als hinten, siehe Abbildung. Bei ausgeprägter Sägezahnbildung, kann dies zu Geräuschbeanstandungen führen.
    Verstärkte Sägezahnbildung tritt auf bei:
    - zu großen Spurwerten
    - falschem Luftdruck
    - grobstollige, offene Profile
    - Reifen, die auf der nicht angetriebenen Achse montiert sind

    - extremer Kurvenfahrt

    Nicht laufrichtungsgebundene Reifen:
    Bei auftretendem Sägezahn muss die Laufrichtung des Reifens umgedreht werden. Kommt es zur verstärkten Sägezahnbildung und erhöhtem Abrollgeräuschen, ist ein Radwechsel über Kreuz durchzuführen. Dies bewirkt einen Abbau des Sägezahns. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb wird dieser Effekt durch höheren Abrieb an der Vorderachse verstärkt. Das Reifenabrollgeräusch ist unmittelbar nach dem Rädertausch noch etwas lauter, nach einer Laufleistung von ca. 500 - 1.000 km wird das normale Geräuschniveau wieder erreicht.

    Laufrichtungsgebundene Reifen:
    Bei erhöhtem Sägezahn an den Reifen der Hinterachse - vorrangig bei Frontantrieb - ist ein Wechsel von hinten nach vorne durchzuführen. Bei verstärktem Sägezahn an den Aussenkanten auf einer Achse, sind beide Reifen auf der Felge zu wenden. Anschließend muss das linke Rad auf der rechten Seite und das rechte Rad auf der linken Seite montiert werden.

    Sägezahnbildung ist ein normales Verschleißbild und wird bei nicht laufrichtungsgebundenen Reifen durch diagonalen Räderwechsel nach ca. 500 - 1.000 km wieder abgebaut.
    Der vorangegangene Reparaturversuch ist auf der Beanstandungsmeldung kurz zu beschreiben.
    Die modernen Reifenkonstruktionen sind für höchste Fahrsicherheit, auch bei Nässe, ausgelegt. Durch die dazu notwendige, offene Profilgestaltung in den Reifenflanken und der weicheren Laufflächenmischung, wird Sägezahn begünstigt.
    Sägezahn ist kein Mangel im Sinne der Gewährleistung, sondern ein ganz normales Verschleißbild.
    Die STVO behindert meinen Fahrstil Kein Technischer Support per PN

  5. #5
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    Hallo ruppi,

    war gestern noch ne Weile unterwegs und kann daher erste heute antworten. Erst mal besten Dank für die Reaktion - auch an die anderen.
    Ich hab mir die Reifen auch genauer angeschaut und die Profiltiefe innen und aussen gemessen. Es war ein Unterschied von rd. 1/10mm, also eigentlich vernachlässigbar. Der Reifendruck ist laut Vorgabe. Komischerweise hatte ich eine Meldung von der Reifendrucküberwachung, obwohl der Reifendruck laut Vorgabe war.
    Mit der Achsvermessung bin ich am Montag dran, kann daher nicht sagen, ob bzw. was verstellt ist. Werd mich mit dem Ergebnis wieder melden.

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    Hallo, den Hinweis kenne ich jetzt noch nicht. Kannst Du mir den Hintergrund noch näher erklären?

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    Hallo mounty, besten Dank für die ausführliche Informationen zu dem Thema. Ich vermute mal, dass ich keine laufrichtungsgebundenen Reifen habe, zumindest konnte ich keinen Hinweis auf rechts/links oder einen Richtungspfeil erkennen.

    Mir ist allerdings eingefallen, dass ich einige Zeit vor der erhöhten Geräuschentwicklung einen Anhänger an meinem A4 angekuppelt. Der war mit Kies beladen, das Gewicht war nicht genau zu bestimmen, da im Kieswerk im m³ und nicht in kg gedacht wird Jedenfalls war der Hänger recht schwer. Kurze Zeit später ging das mit den Geräuschen allmählich los. Hab schon überlegt, ob das Problem mit den Reifen auch daher kommen könnte. Wie ist Deine Einschätzung dazu?

  6. #6
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    Sägezahnbildung an der Hinterachse beim Avant ist auditypisch und entsteht bereits bei etwas sportlicherer Kurvenfahrweise.

    Bei deiner Breite ist Sägezahn an der HA fast schon als normal zu betrachten, da der Avant hinten aufgrund des geringeren Flächenanpressdruckes automatisch zum rutschen / driften (auch wenn nicht oder nur kaum spurbar) neigt.

    Überdies können erhöhte Abrollgeräusche durchaus auch von defekten Radlagern der Hinterachse kommen ^^
    Gruß Falk

  7. #7
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    Hallo Falk,
    Radlager schließe ich aus, da während der Zeit, in der ich die Winterreifen drauf hatte keine abnormen Geräusche zu hören waren.

  8. #8
    Moderator/Redakteur/Forensponsor Avatar von mounty
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    Da wird bei der Vermessung wohl nix raus kommen, wenn die Reifengleichmäßig abgefahren sind. Evtl passt ein wenig was nicht an der HA Einstellung aber das wird sich zeigen. Wie aber schon in meinem vorherigen Post und von @Falk erwähnt tendieren die Fronttriebler wie A4 und Passat leider zu Sägezahnbildung auf der Hinterachse.
    Das einzige was mich ein wenig stört sind die nur noch 3mm nach schon 11 tsd km, gut Neureifen haben keine 8mm mehr wie früher aber selbst bei 6mm sollten die nicht innerhalb der kurzen Laufleistung auf 3mm runter sein.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von A4_03_2015 Beitrag anzeigen
    Hallo Falk,
    Radlager schließe ich aus, da während der Zeit, in der ich die Winterreifen drauf hatte keine abnormen Geräusche zu hören waren.
    Ganz so einfach geht das nicht - deine Winterreifen hatten bestimmt andere Dimensionen und andere Felgen - ergo eine andere Belastungsverteilung auf die Radnaben / Radlager. Möglich wäre das also schon - hatte ich übrigens bei meinem B5 früher genau in dieser Variante, wobei ich auf dem B5 nur 245er drauf hatte

    Zitat Zitat von mounty Beitrag anzeigen
    Das einzige was mich ein wenig stört sind die nur noch 3mm nach schon 11 tsd km, gut Neureifen haben keine 8mm mehr wie früher aber selbst bei 6mm sollten die nicht innerhalb der kurzen Laufleistung auf 3mm runter sein.
    Naja, bei der Breite und je nach Fahrweise ist das schon möglich.
    Gruß Falk

  10. #10
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    Bei Anhängerbetrieb kommt es auf die Stützlast an. Leicht mit einer Personenwaage zu ermitteln. Ein Anhänger kann die Hinterräder ganz schön belasten. Ein 19 Zoll Reifen kann kaum was abfedern, hast du den Luftdruck mit Anhänger verändert?
    1 Qubik Kies ist ca. 1,5 T.

  11. #11
    Moderator/Redakteur/Forensponsor Avatar von mounty
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    Naja der is ja nu nicht Wochenlang mit nem beladenen Kies Anhänger rumgefahren und von einmal Kies holen werden die Reifen sicher nicht geschädigt.
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  12. #12
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    Hallo,

    konntest Du Dein Problem lösen? Ich bin seit 2,5 Jahren dran. Ich habe meinen 3.0 TDI neu im Werk abgeholt und hatte genau Dein beschriebenes Problem. Immer wenn WR drauf kamen war alles gut und das Fahrzeug war Fahrbar. Ich habe heute Bilder meiner Reifen gemacht. Hier siehtr man mehr als deutlich, dass die Qualität und die Gummimischung unter aller Kanone sind. Es sind richtige Rillen auf den Rädern. Die natürlich dazu beitragen, dass er super laut abrollt. Wie ein Traktor.

    Ich habe es soeben wieder bei meinem Audipartner reklamiert. Das Problem ist wohl auch bekannt.... IN den Foren wird gerade dieser Reifen extrem schlecht bewertet. Es fing alles mit Zackenbildung an.

    Zu erwähnen ist, bei extrem ordentlicher Fahrweise. Was man auch an den Radern ansich erkennt.

    Grüße

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  13. #13
    Benutzer Avatar von 7br3d
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    CCWA/MSC

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    Raum Tuttlingen
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    04.01.2010
    Sieht bei mir genauso aus und waren auch extrem laut. Werde mir wohl oder übel nächstes Jahr neue Reifen montieren lassen, die zieh ich nicht mehr auf. Vorne war der Verschleiß auch viel höher als hinten, sowas hatte ich bei Quattro noch nie.
    Endlich wieder Quattro Fahrer

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