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Die Spritpreise und mein Geiz

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Moin!

So langsam bekomme ich echt die Krise, was die Preise an deutschen Tankstellen angeht. Bin vor Schreck aus dem Auto gefallen, wo ich heute vor der Zapfsäule stehen geblieben bin - 1,659€ für einen Liter Super. Aufregen darüber bringt wahrlich wenig, ändern wird sich da sicher nicht mehr viel - sind ja auch Ferien und der Bedarf an knappen Rohstoffen ist enorm *ironie*.

Bei diesen Preisen ist meine Schmerzgrenze erreicht, wenn nicht sogar schon überschritten. Eine Tankfüllung bei dem oben geannten Preis sind mehr als 5% meines monatlichen Einkommens, und man tankt im Normalfall nicht nur einmal im Monat.

Als einzelner Mensch an den Preisen etwas zu tun, ist schwer, doch kann ich meine eigenen Konsequenzen daraus ziehen.

Schon vor ewigen Monaten habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wann und wofür ich (noch) ein Auto benötige. Fahren tue ich eh schon relativ selten, kurze Strecken - Einkäufe als Beispiel - werden mit dem guten Drahtesel oder den Füßen hinter sich gebracht, für weitere Strecken nehme ich mittlerweile immer mehr den Zug in Anspruch - hat vielleicht auch etwas mit Komfort zu tun.

In den letzen zwei Stunden bin ich über die Landstrassen geschlichen und habe mir diese Gedanken nochmals vor Augen gehalten und bin ziemlich nah dran, diese auch abzuschließen.

Ergo: Dieser Sommer wird der letzte sein, wo ich ein eigenes Fahrzeug besitzen werde. Davon bin ich fest überzeugt. Zu den Spritpreisen kommen ja noch die allgemeinen Unterhaltskoten dazu, die mit großer Wahrscheinlichkeit in der nahen Zukunft auch nicht günstiger werden, genauso die alternativen Spritsorten zu Super (Diesel, Gas). Ich bin kein geiziger Mensch, jedoch muss ich mir den Geiz in dieser Hinsicht eingestehen..

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Aktualisiert: 19.07.2011 um 11:14 von haschi

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Zwischenmenschliches

Kommentare

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
  1. Avatar von tiktak
    Ach, wenn wir mal erlich sind, dann brauchen die meisten von uns doch kein Auto.
    Besonders in den Städten. Bei der Infrastruktur in diesem Land. Mal erlich....
    Aber die Gemütlichkeit, nicht an der Bushaltestelle zu stehen, sich im Winter die Bahn nicht mit andern Leuten zu teilen die dir wohlmöglich auch noch in Gesicht niesen, im Sommer regelt man die Klimaanlage auf angenehme 19 Grad, man hört die Musik die man hören will......

    Aber wenn das mit den Spritpreisen so weiter geht, dann werde ich mir wohl eine Maske holen, und mich dann damit in die Bahn stellen.
  2. Avatar von haschi
    Jo.. Ich sehe es halt für mich persönlich nicht mehr ein, dass die Kosten für Sprit im Monat (ausgegangen von meiner Fahrleistung von knapp 1200km monatlich) höher 10% meines Einkommens sind. Das rockt gar nicht. Die laufenden Kosten steigen ja auch ständig.
  3. Avatar von ENERGY
    Ja bei mir sind die Preise jetzt auch 19 Cent teurer wie vor 2 Wochen wieder....Eigentlich sollte man auf die Strasse gehen, wenn sichs jeder wie immer gefallen läßt, passiert auch nichts...
  4. Avatar von moarei
    Ein leidiges Thema, bei dem erst wieder zu Neuwahlen eines Ministers meist wieder was passiert.
    Eigentlich liegt es nur an der Disziplin der Leute und ihrer Konsumwut die Benzinpreise nicht zu teuer werden zu lassen.
    Aber mal ehrlich und ich zähle mich selbst dazu, wir wollten den Luxus jetzt bezahlen wir dafür
    Alternativ kannst du auf Autogas umrüsten. Haben schon viele gemacht, jedoch natürlich nur wenn es sich für dich lohnt. Bei 1200Km im Monat, hört sich das nach viel für mich an um nur alles mit dem Rad und der Bahn zu regeln.
    Bin auch am überlegen mein Fahrrad wieder zu aktivieren und das gesparte Benzingeld in Reparaturen des Monsters namens Auto zu stecken, weil es eben ein Hobby ist.
    Verdammte Statussymbole xD
  5. Avatar von haschi
    Was soll denn nach Neuwahlen passieren? Da macht doch eh keiner was, verdienen doch alle mit am Sprit.
    Naja, die Strecke, wo im Monat die 1200km zusammen kommen, könnte ich ohne Probleme mit dem Zug fahren, wenn es überhaupt so viel sind. Längste Strecke ist Heimat <-> Studienort. Und bis sich eine Gasanlage wieder amortisiert hat, dauert es auch eine gewisse Zeit. Man darf ja nicht immer nur auf die aktuellen Kosten achten.
  6. Avatar von haviii
    Leben ohne Auto ist Müll.
  7. Avatar von mee
    Ich kauf mir nen 50ger Roller damit bin ich in der Stadt genau so schnell und der braucht vorallem auf kurzstrecken viel weniger Sprit ...... einzig blöde meine Frisur ist danach am Arsch
  8. Avatar von haschi
    Zitat Zitat von haviii
    Leben ohne Auto ist Müll.
    Och, das würd ich jetzt nicht sofort unterschreiben Die Zeit, wo ich kein Auto hatte und auf den Golf gewartet habe, waren knapp 3 Monate, ging es ohne Auto echt super!

    @mee
    Es gibt auch Helme in XXXXL
  9. Avatar von haviii
    Naja du bist alleine.

    Hab mal Frau und Kinder.

    Viel Spass ohne Auto.
  10. Avatar von haschi
    Stimmt, mit vollausgestatteter Familie ist es ohne Auto wirklich Mist.
  11. Avatar von haviii
    Du hast aber mit deiner Kritik am Mobilitätspreis 100% Recht. Es ist ein Witz wieviel man für Mobilität bezahlen muss. Ich hab deshalb auch ne BC50 ...
  12. Avatar von mee
    BC50 ?
  13. Avatar von haviii
    Bahncard 1. Klasse 50

    (zahlt aber mein Arbeitgeber ;D)
  14. Avatar von playazz
    Respekt wenn du es durch ziehst!
  15. Avatar von haschi
    Halten tut mich am Auto eigentlich fast gar nichts Und sollte man doch ein Auto benötigen gibt es ja Sixt und Co
  16. Avatar von haviii
    Ach fängt schon beim Einkauf für ne Party an. Hinzu kommt ohne Auto zu Leben heisst auch: ohne Statussymbol leben. Kann sein, dass das für Dich OK ist. Für mich wäre das nicht i.O. Ich meine wer hat kein Auto? Kinder und Hartz 4er.
  17. Avatar von haschi
    Für mich stellt das Auto kein Statussymbol dar. Dafür ist es mittlerweile zu teuer um auf die Investitionen egal welcher Art stolz zu sein. Ich muss mich nicht durch das Auto präsentieren. Wenn ich so in meinen Bekanntenkreis sehe, dann haben dort einige kein Auto Und ich habe derzeit niemanden der Hartz4 oder Kind ist in der Clique toitoi!

    Es kommt natürlich immer auf die eigene Situation an, ob man aufs Auto angewiesen ist, ob man es benötigt oder ob man froh ist eins zu haben. In meiner aktuellen Situation und wohlmöglich auch in meiner geplanten zukünftigen Lebenssituation bin nicht auf das Auto angewiesen.
  18. Avatar von Stefan2.0TDI
    Wenn ich in der Großstatdt leben würde, würd ich auch kaum Auto fahren.
    Einkaufen geht problemlos mit der Bahn, oder man leiht sich mal ein Auto oder fragt jemand anderen.

    Hier in der Bayrischen Einöde fährt kein Bus und keine Bahn. Bahnhof ist 5km entfernt, Bushaltestelle über 2km. Und die Busse fahren nur jede Stunde und brauchen ewig.
    Da kommst du ohne Auto nicht weit. Hier ist es wirklich Pflicht.

    Z.B. in Köln, Stuttgart oder Berlin brauchst du kein Auto. Da fährt ja alle 5min ne Bahn.
    Und die ist meist schneller als das Auto.
  19. Avatar von a4mike
    Stimmt, da geb ich Stefan recht geben.
    Bei mir sind die Bus- und Bahnverbindungen auch sehr schlecht.
    Würde ich in einer Großstadt wie Wien wohnen, hätte ich zwar ein Auto, würde es aber nur dafür nutzen um am Wochenende irgendwo hin zu fahren.
  20. Avatar von mari
    @haschi: Kann dich gut verstehen! Hab mir auch eine Vespa geholt, nur leider ist es eklig im Regen damit zu fahren! Und dann auf der Landstraße von einem 40 tonner überholt zu werden...nee, nee!
    Muss das Auto wieder dran glauben....
  21. Avatar von haviii
    Ich wohn in Berlin Charlottenburg super zentral. Dennoch ist es ohne Auto in Berlin scheisse. Ich kenne auch keinen eingeborenen Berliner der ganz ohne Auto lebt. Klar man kann viel mit der Bahn machen - aber ich lauf doch nicht im Regen 400m durch die Gegend bis zur Ubahn Station. Ausserdem ist ÖPNV auch nicht sooooooo viel billiger. Als Gelegenheitsnutzer kostet jede Fahrt in Berlin inzwischen 2,30€. Also ein Arbeitsweg 4,60€ plus Laufen plus Bettler in der Ubahn. Tageskarte 6,80€. Monatskarte um 100€.
  22. Avatar von AUDI-Fahrer1987
    @haviii:
    Tageskarte 6,80€. Monatskarte um 100€.
    Ist das schon so teuer? oh mann...

    Klar würde es sich lohnen, wenn man viel in der Stadt unterwegs ist, sich ein ÖPNV-Ticket zu holen.
    Bin in letzter Zeit hauptsächlich nur mit dem Auto zur Arbeit gefahren, obwohl mir sogar eine kostenlose(!) Umweltkarte zur Verfügung steht. In diesem Fall mache ich das aber nur nur wegen der Bequemlichkeit und Schnelligkeit auf dem Weg zur Arbeit... Gerade wenn ich unter Zeitruck bin, freue ich mich dann, wenn ich durch das Auto noch 20-40 Minuten mehr Zeit habe.

    In den letzten Monaten habe ich versucht es zu vermeiden in Deutschland zu tanken.
    Bei uns Berlinern liegt Polen ja quasi gleich um die Ecke! Und bei der SB-Tank im Oder-Center bei Hohenwutzen weiß ich, dass der Sprit zu 100% aus der deutschen Raffinerie PCK Schwedt kommt. Je nach Tankfüllung lassen sich dann mal schnell 20-40EUR einsparen und wenn man sich auf dem Markt auch noch andere Sachen gönnt (z.B. 0,30€ /min Solarium, Zigaretten für unsere Raucher, polnischer Käse, Sixpack Desperados, Gartenzubehör, Kinderwagen etc) oder/und vom Kumpel noch zusätzlich 5EUR Spritkosten berechnet oder sich eine Mitfahrgelegenheit organisiert, so lohnt es sich gleich umso mehr

    Wenn man was daran ändern sollte, dann den Staat auffordern die Spritsteuer (=Mineralöl- & Umsatzsteuer) zu senken.
    Es kann nicht sein, dass von dem Spritpreis alleine 75% (3/4) an Spritsteuer wegfallen!!!
    -> Infos hier: http://www.auto-gebrauchtwagen.de/spritsteuer.php und hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/...d14713846.html

    Die Tankstellenbetreiber verdienen kaum noch etwas am Sprit, sondern hauptsächlich nur mit den vielen Zusatzleistungen wie Autowäsche, Tabakwaren, Zeitungsartikel, Speisen & Getränke, usw.
    Nur der Staat und die Mineralölkonzerne, sowie alle Menschen die da mit zusammenhängen, verdienen an der ganzen Materie...

    Ich hab mir jedenfalls schonmal überlegt mein Wägelchen nur noch saisonsmäßig zuzulassen und im Winter evtl dann den ÖPNV zu nutzen, wenn es mit den steigenden Preisen so weitergeht.

    Gruße aus Berlin-Biesdorf
  23. Avatar von haschi
    Ich muss mich mal hinsetzen und wirklich überlegen wieviel mir das Auto und der Komfort wert ist Hab heute einen A4 gesehen... Da hat es doch schon wieder mehr gekitzelt als mir lieb ist. Alles nicht so einfach. Vielleicht lass ich mich auch noch einwickeln und entscheide mich trotz meiner Meinung weiterhin für ein Auto
  24. Avatar von Oliver
    Hallo Marco!

    Kann ich nur bestätigen, wenn man sich mal hinsetzt und ausrechnet, was so'n Hobel im Monat genau kostet...

    Ich habe mir auch immer öfter angewöhnt, mit dem Fahrrad zu fahren (zur Arbeit, zum Sport etc.) - ist eine reine Kopf-/Gewöhnungssache.

    Das mit der Bahnfahrt kann ich auch nur bestätigen, ist bequemer in der Hinsicht von kein Stress im Verkehr, nur man ist nicht so flexibel (Abfahrtzeitpunkt selbst bestimmen etc.) - aber auch das ist eine reine Gewöhungssache...

    Als Stadtkind ist man sowieso im Vorteil, was öffentliche Verkehrsmittel angeht.

    ...wenn da nicht diese verdammt Affinität zum Auto wäre...
  25. Avatar von haschi
    Das Dumme ist nur..... Ich hab heute was getan, was jeder Aussage oben widerspricht.. Eigentlich müsste ich bestraft werden. Ich glaub aber, wenn ich so recht überlege, dass ich mich in einem Shockzustand befand.... Naja, nu ist es passiert........................
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